Vor Tagesanbruch
Thriller
Edition KoCheck
476 Seiten, € 16,50
ISBN 978-3-9502628-2-7
November 2008
Zum Buch...
Weiters erhältlich
|
Vor Tagesanbruch - Thriller
Tirolerin
Kocznar ermittelt
Reinhard Kocznar ist Krimiautor aus Leidenschaft. Im November erscheint sein neuer Roman „Vor Tagesanbruch“. Der
Ökothriller beschreibt ein Katastrophenszenario in der friedlichen Schweiz und erscheint gerade rechtzeitig – bevor bei CERN urgeknallt wird.
Reinhard Kocznar liest gerne. Am allerliebsten Krimis und Thriller. Zu seinen literarischen Vorbildern zählen Autoren wie Raymond
Chandler, John LeCarre und Eric Ambler. Auch Ernest Hemingway hinterließ seine Spuren.
Reinhard Kocznar schreibt gerne. Seit sieben Jahren sitzt er in seiner Freizeit vor dem Computer, bannt Helden und Gauner auf das
Papier und lässt es ordentlich krachen. „Achtung: Sie betreten hier die feng-shui- und bachblütenfreie Zone“
steht im Klappentext eines seiner Bücher und dies gilt als Motto für alle seiner Arbeiten. Kocznars Bücher sind
actiongeladen, haben erotische Zwischenpassagen und liefern spannende Unterhaltung pur. Zu unterhalten, genau das ist das Anliegen des
gebürtigen Hallers. Einige seiner Lebensstationen: Postbeamter, Reifenhändler und zuletzt Versicherungsmakler. Nebenbei
arbeitet er als Systemadministrator, beherrscht sieben Programmiersprachen und weiß wovon er schreibt, wenn in seinen
Büchern Computersysteme geknackt werden. Kocznars Lebenseinstellung lernt der Leser in seinem Buch „Harte Landung“
kennen, in dem er einen schweren Autounfall verarbeitet – nicht wehleidig oder gar esoterisch, sondern nach dem Motto Only the
strong survives. „Es ist knallhart, wenn man auf der Intensivstation liegt. Mit Betroffenheitsliteratur a la Wallander kann ich
nichts anfangen. Was hat es mit der Geschichte zu tun, wenn ich ständig lese, wie es um den Gesundheitszustand der Tochter des
Kommissars steht?“, meint Kocznar. Der Krimi-Autor treibt seine Handlung gnadenlos voran, poetische Abschweifungen werden
vermieden – der Stil bleibt knochentrocken.
„Tom Clancy bekommt zwar keinen Literaturpreis, aber er hat 60 Millionen Dollar verdient. Es gibt für handfeste Geschichten
einen Markt und den möchte ich ansprechen“, meint der Autor schmunzelnd. Kocznar interessiert der übliche
Literaturbetrieb nicht. Deshalb hat er sich auch von seinem Verlag gelöst und gibt nun seine Werke in seiner eigenen Edition
KoCheck heraus.
Sein neustes Buch „Vor Tagesanbruch“ verspricht Katastrophales. „ Ich liebe Katastrophen. Als Troubleshooter habe ich
mit einem ruhigen Leben nie etwas anfangen können und führe mir meine Krisen selbst herbei“, meint der Autor lachend.
Ein Schweizer Forschungslabor fliegt den Wissenschaftlern um die Ohren. Die Folgen sind ungeahnten Ausmaßes. „In keinem der
real aufgetretenen Katastrophenfälle hat man angenommen, dass so etwas passieren kann. Und genau deshalb passieren diese Dinge
immer wieder“, meint Kocznar. „Der Protagonist ist einer der durchkommt. Denn den gibt es auch bei jeder
Katastrophe.“ Würde es den auch bei einer CERN-Katastrophe geben? Kocznar skeptisch: „Die Physiker haben im Grunde
keine Ahnung, was sie bewirken könnten. Was passiert wirklich mit den Schwarzen Löchern, falls welche auftreten?“ Aber
die Wissenschaft wäre keine absolute Supermacht, wenn es nicht das Heer der blind Fortschrittsgläubigen gäbe, meint er:
„ Alles muss neu sein, egal ob es besser ist oder nicht.“ „Vor Tagesanbruch“: Ein actiongeladener
Ökothriller, der nachdenklich stimmt.
Siegfried Weger
|